Plattenbaukind Dimitri Tsvetkov: Regisseur im Gespräch

Humor ist gut. Verstand ist besser. Dima Tsvetkov kam in der sowjetischen Ukraine während ­der Perestroika-Zeit auf die Welt. Er lebte seinen Traum und wurde Regisseur… in Deutschland. Seine erste bekannte Arbeit wurden die OstBoys – eine lustige und gleichzeitig sozialkritische Mockumentary im YouTube-Format, die das Leben post-sowjetischer Migrant*innen in Berlin-Marzahn zeigen wollte. Was das Publikum für wahre Münze hielt, war ein professionelles Konstrukt – „Die hat uns voll ignoriert. Es war so gut, dass die dachte, wir sind wirklich so asozial“ erzählt Dimitri über eine Berliner Bloggerin. Das Projekt brachte mit sich enge konzeptionelle Rahmen, erforderte aber auch viel Zeit. Vor allem in Berlin schweben viele Ideen quasi in der Luft. Dimitri mangelt es an den Ideen nicht. Im Gespräch mit osTraum erzählt der junge Regisseur über seine abgeschlossenen und die neuen Projekte, über seine Kindheit im Plattenbau und Kinder auf YouTube, über den ukrainischen Präsidenten Zelenskij und über seine Filmvorbilder. Viel Spaß bei unserem großen Interview­­­­­.

KAPITEL 1: SPECIAL EFFECTS IN DER UKRAINE

Lass uns an den Anfang deine Karriere gehen. Du bist in Odessa geboren und hast erst in Odessa studiert…

Nein, ich habe Odessa mit 17 verlassen. Ich bin nach Kyiv fürs Studium der Angewandten Mathematik gegangen. Seitdem ich aber 16 war, war Film mein Hobby. Ich habe meine Eltern dazu gebracht, mir eine Videokamera zu kaufen und meine Freunde und ich haben so unsere ersten Filmchen gedreht. Aber du weißt, was gibt es denn in der Unkraine für Arbeit? In Odessa hat du nur dann gute Arbeit, wenn du ein Seemann bist oder im Hafen arbeitest.  

Oder du bist bei der Mafia.

Was für Mafia? Vielleicht, wenn du Politiker bist. Aus mir haben meine Eltern das ganze Leben lang versucht einen Mathematiker zu machen. Meine Mutter meinte, Mathe ist ganz wichtig. Deshalb wollte sie dann aus mir einen Mathematiker machen. So bin ich nach Kyiv gegangen und habe mich für Angewandte Mathematik eingeschrieben. Parallel dazu bin ich zu den Vorbereitungskursen für Kameramänner an die Karpenko-Karov Theateruni gegangen. Das war der Kompromiss mit meinen Eltern. Die meinten, sollte ich keine Filme machen, so werde ich doch mindestens Hochzeiten Filmen können. Dieses halbe Jahr im Vorbereitungskurs war aber echt intensiv muss ich sagen. Wir haben viel gelernt. Wie man mit Filmkameras dreht. Wie die Komposition gebildet wird. Nach einem Jahr habe ich verstanden, das es vorbei ist mit Mathe.  

Und dann hast du dich an der Karpenko-Karov eingeschrieben?

Nein. Ich hatte dort eine Dozentin, die hat gesehen, dass ich gut schneiden kann. Sie hat mir dazu geraten, am Institut für Leichtindustrie zu studieren. Dort gab es das Fach Video Design. Video Design… dieser Name… dieser Name hat mir sofort gefallen. Ich habe dort fünf Jahre lang studiert, doch ich muss sagen, dass das Studium nicht so gut war. Mit 19 habe ich angefangen mit Special Effects zu arbeiten. Ich habe an solchen Filmen gearbeitet, wie Wächter des Tages, Wolfhound, Der allerbeste Film von Comedy Club. Ich habe da als Composer gearbeitet. Green Screen, Zusammensetzen von Bildern, Zusammensetzen von Figuren, Special Effects. Nach drei Jahren bin ich Freelancer geworden und habe angefangen Fernsehsendungen zu gestalten. In der Ukraine gibt’s die Sendung Fajna Ukraina, das ist so was wie Nasha Russia in Russland. Ich wollte aber immer Regisseur werden. Ich hatte viel mit Regisseuren zu tun. Als sie immer bei uns waren, habe ich mir sie angeschaut und dachte mir, ich will auch Regisseur werden.   

So bist du nach Deutschland gegangen?

Ja, meine Großmutter ist Deutschlehrerin. Außerdem habe ich deutsche Wurzeln. In Deutschland gibt es kostenlose Bildung und England oder irgendwelche anderen Länder konnte ich mir nicht leisten. So habe ich mit 24 beschlossen nach Deutschland zu gehen.

KAPITEL 2: DEUTSCHLAND

Und du bist zielgerichtet nach Ludwigsburg gegangen?

Ja, beim ersten Mal hat’s nicht funktioniert. Als ich mich das zweite Mal beworben habe, wurde ich genommen.

Und warum Ludwigsburg?

Ich habe nach einer Filmhochschule in Deutschland gegoogelt und Ludwigsburg war eine der ersten. Ich habe etwas über sie gelesen, recherchiert, habe mir Fotos angeschaut und irgendwie hat mir alles, was ich gelesen oder gesehen habe, gefallen. Als dann das erste Mal da war, habe ich alles selbst gesehen und war mir sicher – ich will hier studieren und hier wird’s auch Spaß machen. Da ist so ein in sich geschlossener Campus, an dem ausschließlich Filme und alles, was damit zu tun hat, produziert wird. Das war einfach mega.

Wie unterschied sich dein Studium in der Ukraine von deinem Studium in Deutschland?

Die Unterschiede waren sehr groß. Besonders die ersten zwei Jahre waren hier sehr intensiv. In Ludwigsburg war es voll nice, dass es am Anfang egal war, wer du bist – Kameramann, Regisseur oder Cutter. Du musstest alles ausprobieren. Ich zum Beispiel arbeitete eine Weile als Kameramann mit einem Typen zusammen, der eigentlich Cutter werden wollte, doch in unserem Projekt der Regisseur war. Jeder ist alle Schritte der Filmerschaffung durchgegangen und ich habe erst jetzt es zu schätzen angefangen, als ich die Hochschule abgeschlossen habe und meinen ersten Commercial gedreht habe. Ich habe einen Film für Mercedes G-Klasse gedreht und verstanden, dass alles, was ich zum Machen eines Werbespots brauche, ich schon in der Hochschule gemacht habe. Sogar das Studio war fast identisch. Auf dem Set habe ich mich einfach wohl und heimisch gefüllt. Ein Freund von mir ist ein Filmproduzent und hat mir über die Schule gesagt, dass es eine Unternehmerschule ist. Du kommst dahin und bekommst keine Studienordnung vorgelegt, sondern fängst gleich mit der Projektarbeit an. Du musst Leute finden. Sie überzeugen. Pitchen. Lernen und sich selber Arbeit schaffen. 

Dabei ist es eine staatliche Uni. Ich habe gelesen, dass die nur 500 Studierende hat?

Ja, die ist staatlich und ziemlich neu. Die wurde in den 1990-ern gegründet. Und stell dir vor, als sie mich genommen haben, haben sie außer mir nur noch zwei Leute genommen. 

KAPITEL 3: PLATTENBAU & OSTBOYS

Dein Insta-Account als Regisseur heißt Plattenbaukind. Welche Spur haben die Plattenbauten in deinem Leben hinterlassen? Ist es ein Trauma oder Nostalgie?

Der Plattenbau wurde für mich erst vor Kurzem zu einem Trauma. Ich war über Silvester zu Hause in Odessa und habe die Wohnung gesehen, in der ich aufgewachsen bin. Ich habe gesehen, dass meine jetzige Einzimmerwohnung in Berlin besser zum Leben geeignet ist als die Zweizimmerwohnung in Odessa. Ich dachte mir, Fuck, war die Wohnung klein. Ich habe früher darüber nicht nachgedacht, wo habe ich gelebt, wie habe ich gelebt. Meine armen Eltern hatten ein Zimmer für sich und ich hatte das andere Zimmer. Als ich klein war, habe ich das nicht bemerkt, aber alle lebten so. ALLE. Es gab auch keine Diskussionen oder Fragen, wie und warum wir so leben. Außerdem spielten in meiner Familie der soziale Status und Geld keine so große Rolle. Wir haben uns nie mit anderen verglichen. Auch in einer Gemeinschaftswohnung haben wir eine Weile gewohnt. Eine Wohnung, hohe Decken, ein Zimmer pro Familie. Meine Eltern haben dann in unserem Zimmer so eine Schrankwand so hingestellt, dass ich so eine kleine Ecke für mich hatte als ein kleines Zimmer so.     

Hast du jetzt auch hohe Decken?

Ja, ich wohne hier in einem Altbau im Prenzlauer Berg. Ich weiß aber nicht, ob ich hier bleiben möchte. Ein Zimmer reicht mir nicht aus. Ich arbeite viel zu Hause, aber auch im Büro, in dem ich gerade arbeite. Ich hätte gern ein Arbeitszimmer und ein Schlafzimmer. Das wäre einfach ideal. 

Wie kam die Entscheidung, von Ludwigsburg nach Berlin zu ziehen?

Es gab so ein Trend. Alle sind nach Berlin gezogen. Außerdem finde ich, dass man einfach in der Hauptstadt leben sollte. Ich war auch mal bei einem Film Festival in Berlin und es hat mir hier sehr gefallen. Es gibt Dinge an Berlin, wo es so ähnlich wie Kyiv oder Moskau ist. In so einer Stadt ist es für mich einfacher. In Stuttgart sind alle Häuser irgendwie klein. München ist mir zu konservativ und irgendwie zu luxury. Berlin aber ist voll OK. Ist nicht groß, nicht klein, ist so irgendwie kompakt und ein bisschen in die Länge gezogen. Es gibt auch verschiedene Mittelpunkte in der Stadt.

Erzähl uns genauer über dein erstes Jahr in Berlin.

Ich kam nach Berlin und musste sofort überleben. Ich hatte kein Geld. Als Praktikant bei Stink Films habe ich 450 Euro verdient. Mein WG-Zimmer hat 350 gekostet. Meine Eltern haben mir etwas geholfen. Dann habe ich meine erste Wohnung in Marzahn bekommen. Ich habe mir so Unterlagen besorgt, dass ich viel verdiene. Viele, die ich kenne, machen das so. Dann so ziemlich sofort haben wir mit den OstBoys angefangen. OstBoys – das war ackern 24/7. Ich hatte überhaupt keine Zeit nachzudenken, wo ich bin, wie ich lebe und so weiter. Erst vor einem Jahr habe ich angefangen mich in Berlin einzuleben. 

KAPITEL 4: WERBEVIDEOS & DIE ZUKUNFT

Was ist das für ein Video mit American Apparel auf deiner Webseite? Ein Auftrag?

Nein, nicht ganz. Also, ich bin studierter Werberegisseur und im Studium hat man die Aufgabe, Werbevideos zu produzieren. Du wählst selber einen Kunden aus. Du denkst dir selber die Idee aus. In einem Jahr musst du zwei Videos machen. Und dann kommt’s eigentlich dazu, wie Regisseure eigentlich ihre Karriere machen. Aus diesen Videos machst du ein Portfolio und stellst sie bei Festivals vor. Wenn die Videos bei den Festivals gut performen, dann bekommst du echte Aufträge. Mein Video mit American Apparel wurde gut angenommen und mein Name war schon etwas aus meinem YouTube-Projekt OstBoys bekannt. So habe ich den Auftrag von Mercedes G-Klasse bekommen.

Du bist studierter Werberegisseur, doch du hast auch zwei Kurzfilme gedreht. Hast du Pläne für weitere Filme?

Nachdem ich die Arbeit an meinem YouTube-Projekt abgeschlossen habe, war ich ein bisschen auf der Suche nach mir selbst. Ich habe Joko von Joko & Klaas angeschrieben. Er hat eine Werbeagentur – Creative Cosmos 15. Er hat mir den Link zugeschickt, ich habe denen geschrieben, wir haben uns persönlich unterhalten und sie haben mich genommen. Ich habe ihnen gefallen. Creative Cosmos ist jetzt ein Teil von Pantaleon Films geworden und die haben eine Video on Demand Plattform – Pantaflix. So eine Art Netflix für Influencer. Das Team, in dem ich arbeite, mach für sie die Konzepte, z.B. ob das eine Serie oder eine Doku wird. Die Zuschauer kaufen sich dann ein Abo und haben Zugang zum exklusiven Content ihrer Influencer. Ich mag die Idee total und mache auch eine Serie mit dem Arbeitstitel Street Legends. So eine Art Märchen über die moderne Stadt. Magischer Realismus und schwarzer Humor. Doch es sind keine bereits vorhandenen Märchen. Ich mag es selber Geschichten zu schreiben. Diese Serie gibt mir die Möglichkeit, jedes Mal eine andere Geschichte zu schreiben. Über Berlin gibt es eigentlich gar nicht so viele gute Filme. Deshalb habe ich beschlossen meinen eigenen Film zu drehen. Ich mag Berlin und die Stadt verdient eine gute Serie. Nur Wim Wenders hat bis jetzt etwas Gutes über Berlin gemacht, aber das ist ja schon lange her. Ich habe einen Auftrag über drei Folgen bekommen. Jede von ihnen wird ein Kurzfilm. All meine Freunde werden da mitmachen. Wenn die Serie gut ankommt und ich weiß noch nicht, ob sie gut ankommt oder nicht – das ist ja kein Mainstream, kein Rap – dann möchte ich so eine Serie auch über andere Städte machen – Moskau, New York. 

Außerdem startet morgen meine neue YouTube-Serie im Documentary-Format. >>>SAVE DIE KATZE<<< wird brutal. Also Abo für meinen neuen Kanal.

KAPITEL 5: MUSIK & POLITIK

Was für Musik hörst du? Etwas post-sowjetisches?

Ja, unter anderem. Meine Kindheit ist mit der Band Korol‘ & Shut verbunden. Wegen dieser band mag ich Storytelling so sehr. Ich bin mit russischem Rock großgeworden. Als wir die OstBoys gemacht haben, habe ich viel Deutschrap gehört.


Welche aktuelle Musik hörst du?

Die Petersburger Band Segodnja Nočju ist für mich eine der wichtigsten Bands des russischen Rocks. Sie wurden gleichzeitig mit Mumij Troll bekannt und dann sind sie irgendwie von der Bildfläche verschwunden. Sie haben geile Texte und geile Musik. So `n softer Pop Rock. Vom russischen Rap  mag ich Assai, Basta mag ich auch. KRAC aus St.-Petersburg finde ich auch gut. Scriptonite…ne eigentlich nicht… der ist mir irgendwie zu…

Du hast schon Basta erwähnt. Kyivstoner hat vor kurzem von seinem Label gesigned. Die YouTuber von Chicken Curry haben auch neulich angefangen in Kyiv zu drehen. Und natürlich Jurij Bardasch – der ist einfach in allen GUS-Ländern ein Superstar…

Ja, der macht krasses Zeug.

Wir können also beobachten, dass Menschen und Künstler*innen in der Ukraine und Russland einander entgegenkommen und sich die Beziehungen zwischen den zwei Ländern zumindest auf diesem Niveau bessern. Doch politisch bleibt es ganz kompliziert. Was sind deine Beobachtungen?

Solange es die russische Sprache in der Ukraine gibt, kannst du die Beziehungen nicht einfach ausradieren. Russisch ist wie Englisch auf dem postsowjetischen Raum. Mit wem sollen sie sich abgeben? Ich glaube, dass Ukrainer sich doch irgendwie besser verstehen als z.B. mit Polen.

Und was ist mit Ukrainisch? Neulich haben Gudok und Alyona Alyona ein Featuring in zwei Sprachen gemacht.

Weißt du, was meinen Geschmack betrifft, ist Alyona Alyona die neue Verka Serdjučka… im positiven Sinne. Dieser Style ist Russen schon bekannt.

Aber die rappt schon viel viel besser als Serdjučka.

Ja, klar. Ich meine nicht das. Ich meine ihr Image. Sie ist bunt und frech. Aber ich weiß, dass Rick Rubin sie auf seinem amerikanischen Label unter Vertrag genommen hat. Und noch was – weißt du, wenn sich Gudok und Alyona Alyona treffen, dann reden sie doch Russisch miteinander. Die Chemie stimmt doch. Du kannst sie nicht einfach vergessen. Die Menschen haben genug von Politik. Ich will deshalb nicht wirklich darüber reden. Aber ich bin der Meinung, dass es wichtig und nice ist, dass Künstler*innen sich treffen und zusammen coole Dinge machen, trotz all dem, was uns trennt.  

Wie gefällt dir Zelenskij?

Weiß ich nicht. Schwierig. Ich lebe ja nicht mehr in der Ukraine. Ich kann dazu ja nichts sagen.

Aber du hast ja noch Familie und Freunde in der Ukraine?

Keiner meiner Freunde ist mit ihm zufrieden. Ich war gerade in Odessa und ich habe keine Menschen getroffen, die mit ihm zufrieden wären. Als einer, der in Deutschland lebt, kann ich sagen, dass er dem Bild über die Ukraine im Ausland sehr gut tut. Doch das eine ist das Image im Ausland und das andere ist die Situation im Inland. Wenn du 8000 Grivna* im Monat verdienst und eine Familie zu ernähren hast, ist dir egal, was man im Ausland über die Ukraine denkt.   

KAPITEL 6: YOUTUBE & KOLLEGEN

Ok, lass uns von Politik weggehen. Welche YouTuber*innen guckst du?

Joe Rogan Podcast höre ich auf Russisch. Ich überweise ihnen sogar Geld, damit sie weiter übersetzen. Čto bylo dal’še? Dud‘. Ešče ne Pozner. Wollen wir reden? Artemij Lebedev. Jordon Peterson auf Russisch. Und schaut euch auf jeden Fall noch Pochititel‘ aromatov an. Das ist ein Typ aus Kyiv und der ist schwul. Er schaut sich unterschiedliche rote Teppiche bei Events an macht die Outfits der ganzen Stars fertig. Er ist der Star von morgen. Es ist voll krass.    

Gibt es auch YouTuber*innen, die du nicht magst? Die du guckst und denkst, was ist das für ein Mist?

Ich bin schon erwachsen und ich denke so was nicht über Menschen. Ich kann nichts konkretes dazu sagen. Ich mag aber im allgemeinen keine YouTuber, die Geld an Kinder verdienen, Spiele oder Spielzeuge bewerben. YouTube fängt aber dieses Jahr an, solche Kanäle besser zu kontrollieren. Eltern, die so was machen, finde ich ziemlich hinterhältig. In Odessa gab es so ein Channel. Die sind jetzt nach London umgezogen. Genau so sind sie bekannt geworden. In Odessa gibt es auch noch ein ähnlichen Channel**! Die haben mehr als 10 Millionen Follower. In einem Einfamilienhaus in Odessa haben sie eine ganze Content-Fabrik, die auf Kinder zugeschnitten ist. Kinder schauen ihre Videos und die rasten dann voll aus. „Ich will dieses Spielzeug!“    

Welche Filme hast du in der letzten Zeit geschaut?

Joker, Irish man. Joker habe ich mir zwei Mal angeschaut. Der hat mir sehr gefallen. Once upon a time in Hollywood hat mir auch sehr gefallen, obwohl es vielen nicht gefallen hat. Auch ihn habe ich zwei Mal gesehen. Siccario mag ich sehr. Allgemein mag ich diesen Regisseur. Beautiful day mit Joaquin Phoenix. Taschendiebin des koreanischen Regisseurs Chan-wook Park. Dieser Film ist einfach verrückt. Was für Wendungen im Sujet! True Detective, dritte Staffel. Kennt ihr Ben Stiller? Er hat als Producer eine Serie gedreht. Die war für Emmy nominiert. Da spielen so Schauspieler wie Benicio del Toro und Paul Dano mit. Paul Dano ist der Typ, der den Priester in There Will Be Blood gespielt hat. Der ist einfach teuflisch gut. Diese Serie ist so gut, du denkst gar nicht, dass sie Ben Stiller produziert hat. Die Serie heißt Escape at Dannemore. Die weibliche Hauptrolle ist da sehr stark. Eine Mini-Serie über einen Ausbruch aus einem Gefängnis. Ben Stiller hat einen wirklich guten Job gemacht. Ich konnte von der Serie nicht genug bekommen. Die basiert ja auch noch auf einer realen Geschichte. Einfach voll nice!

Top 5 von Regisseur*innen.

Aha. Dud‘. Blitzfragen.

Genau.

Hm…kompliziert. Meine Lieblingsregisseure ändern sich ja ständig. Aber ich versuch’s. Vielleicht so – die ersten zwei, die ich seit klein an schaue: Scorsese und Guy Ritchie. Nachdem ich mir Snatch von Guy Ritchie angeschaut habe, wollte ich Regisseur werden. Sein Humor ist einfach der beste! Tarantino, natürlich. Der Regisseur des neuen Blade Runners Denis Villeneuve. Und las uns Chan-wook Park sagen. Old boy und seine anderen Filme haben mich als Regisseur ebenfalls sehr beeinflusst. 


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*rund 300 Euro
**Der Name des Channels wurde von der Redaktion herausgenommen.

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