Über osTraum

Über 30 Jahre sind nach dem Zerfall der Sowjetunion vergangen. Die Länder der ehemaligen Sowjetunion und des „Ostblocks“ sind unterschiedliche Wege gegangen. Aber gehört Homo Sovieticus bereits zur Vergangenheit? Gibt es eine postsozialistische Kultur überhaupt? Haben Menschen mit einer postsozialistischen Geschichte etwas gemeinsam? Können wir von einem postsozialistischen oder postsowjetischen Syndrom oder gar einem gemeinsamen Trauma sprechen?

Worum geht es bei osTraum?

Das osTraum Journal begeht sich auf die Suche nach den Spuren der postsozialistischen Kultur in den Ländern des sogenannten “Ostblocks”. Wir möchten damit jedoch keine Debatte aufmachen, wer zum Osten oder zum Westen gehört. Was uns interessiert, sind die Ost-Träume, über welche wir hier erzählen. Sei es Musik, Kino, Kunst oder Architektur, wir möchten Euch auf die Kultur in den postsozialistischen Ländern des Ost- und Mitteleuropas aufmerksam machen und über das längst Vergessene und das wenig Bekannte schreiben. Dabei liegt unser Fokus auf Kulturerscheinungen, die ungefähr seit den 1970er Jahren und bis heute das Licht der Welt erblickt haben.

Wer sind wir?

Gegründet 2016, besteht unser Team 2023 aus rund 20 ehrenamtlichen Autor*innen und zwei Redakteur*innen. Wir alle beschäftigen uns beruflich oder auch privat mit dem osTraum und teilen unsere Gedanken, Ideen und Erfahrungen mit euch. Auf der osTraum Team-Seite stellt sich unser Kernteam vor. Wir sind stets auf der Suche nach neuen Autor:innen und freuen uns über eure Anfragen per E-Mail an redaktion@ostraum.com.

Wie finanziert sich osTraum?

Die gesamte Redaktion des osTraum Journals arbeitet für die gute Sache, ohne Bezahlung. Wir zeigen, dass der osTraum kein kulturleerer Raum ist. Denn die vielen Länder und Regionen des osTraums haben kulturell sehr viel zu bieten, bloß scheint es im deutschsprachigen Raum noch nicht richtig angekommen zu sein. Nichtsdestotrotz hat auch unsere Redaktion Kosten zu tragen, z.B. Website- und Hosting-Gebühren, Versand von Rezensionsexemplaren an Autor*innen, ein professionelles E-Mail-Postfach, Produktion von Postkarten und Stickern, gelegentliche Grafik Design-Aufträge für ein schönes User-Erlebnis auf unserer Webseite u.s.w.

Bis vor wenigen Jahren haben alle Kosten die zwei Redakteur*innen getragen. Nun habt ihr aber die Möglichkeit, osTraum zu unterstützen! Bei Patreon könnt ihr ein Fan-Paket für euch aussuchen und bestellen. Dadurch können wir die laufenden Kosten decken und schon bald können unsere Autor*innen vielleicht auch für ihre Arbeit entlohnt werden.

Unsere Partner*innen

Wir hatten seit unserer Gründung 2016 keine festen Partnerorganisationen oder Unternehmen. Nichtsdestotrotz pflegen wir aber innige freundschaftliche Beziehungen z.B. zu Dekabristen e.V., den Macher*innen des X3-Podcasts, dem Verlag Shift Books oder dem gegenkulturell-oppositionellen Almanach moloko plus sowie weiteren Medien, Organisationen und Initiativen. Im Frühjahr 2023 sind wir unsere erste Partnerschaft eingegangen, deren Früchte hoffentlich bald zu geniessen sein werden. Zusammen mit dem 2017 in Tartu (Estland) gegründeten Online Magazin Lossi 36 werden wir in naher Zukunft Artikel veröffentlichen. Lossi 36 übersetzt osTraum-Artikel ins Englische und osTraum übersetzt die Artikel von Lossi 36 ins Deutsche. More news to come soon!


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