CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed

Das Fotoband von Frédéric Chaubin „CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed“ dokumentiert die sowjetische Architektur, die auffällt und keinen gleichgültig lässt. Inspiriert durch die Fotografien von kuriosen Bauwerken in Georgien, die er zufälligerweise im Jahr 2003 gesehen hat, begab sich der französische Journalist auf die Suche nach erstaunlichen monumentalen Bauten aus der Sowjetunion. Die Gebäude, nach denen Chaubin suchte, kann man als „Außenseiter“ charakterisieren, die in den letzten Jahren der Sowjetunion, zwischen 1970 und 1990, entstanden sind. Diese unterschieden sich rasant von den Standardbauten der sowjetischen Städte, die einander wie Zwillinge ähnelten. Die von Chaubin fotografierten Gebäude sehen wie unerfüllte Träume von einer neuen Welt, einem alternativen Lebensmodell aus: fantasievoll und eklektisch. Nachdem die Sowjetunion zusammenbrach, sind sie wie Relikte der vergangenen Zeit in Vergessenheit geraten. Auf die Fotos schauend, könne man denken: das gehört nicht zu unserem Universum, sondern zum Kosmos. Von Litauen bis zu Kirgisistan erstreckt sich die Geografie der „Cosmic Communist Constructions“. Unterhaltungs-, Jugend- und Kulturzentren, Sanatorien und Stadien, Forschungsinstituten und administrative Gebäude, Gedenkstätte und Krematorien – man trifft die unterschiedlichsten Bauwerke auf dem Rundgang durch die merkwürdige „CCC“-Landschaft.

Blättern durch das Buch kann man hier.


Credits zum Buchcover auf dem Foto: TASHEN / Frédéric Chaubin

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